Belüftung

Während in der freien Natur der Wind automatisch für eine ausreichende Zufuhr von frischer Luft und CO2 sorgt, stellt sich das beim Cannabis Heimanbau als einer der am schwierigsten zu kontrollierenden Parameter dar. Cannabis gedeiht am besten zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Hygro Thermometer bieten die praktische Funktion, Niedrigst- und Höchsttemperaturstände zu speichern. Unter 20 Grad verlangsamt sich der Stoffwechsel und über 25 Grad wird er angeregt. In letzterem Fall muss der erhöhte CO2-Verbrauch bedacht werden.
Ab- und Zuluftventilatoren verbunden mit einem Thermostat sorgen für ein ausgeglichenes Temperaturverhältnis und CO2-Mängel werden ausgeglichen. Solange die Temperatur ca. 23 Grad nicht übersteigt, genügt eine Frischluftzufuhr. Sollte die Aussentemperatur jedoch höher liegen, muss durch Klimasteuerung für einen höheren CO2-Anteil gesorgt werden.
Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 70% liegen. Sie wird mit einem Haarhygrometer oder mit einem elektronischen Hygro Thermometer gemessen. Meist genügt ein gutes Abluftsystem völlig aus - sollte dies nicht der Fall sein kann man mit einem Luftbefeuchter wie dem Aircooler nachhelfen. Dieser beeinhaltet gleichzeitig eine Kühlfunktion und eine Luftreinigung. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann die Pflanze im Wachstum hemmen und es kann zu Schimmelbildung kommen, da die Luft in den Blüten kaum zirkulieren kann. Zu wenig Luftfeuchtigkeit ist nicht ganz so dramatisch - es führt lediglich zu einem erhöhten Wasserbedarf der Hanfpflanze.
Nur wenn die Luft zirkuliert, können die Hanfpflanzen über die an den Unterseiten befindlichen Stomata vernünftig atmen. Über sie wird Kohlenstoff und Sauerstoff aufgenommen bzw. abgegeben. Ventilatoren sind also ein Muss, damit warme, feuchte Luft mit zu geringem CO2-Anteil abgeführt wird und frische Luft mit hohem CO2-Anteil in den Growraum gelangt. CO2 Messgeräte sind für den Privatgebrauch zu kostspielig, meist aber auch nicht notwendig.

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