Bleivergiftung wegen gestrecktem Cannabis
Deutschland: Bleivergiftung wegen gestrecktem Cannabis
In den vergangenen Monaten wurde in Deutschland eine Anzahl von Bleivergiftungen, überwiegend in der Region von Leipzig, beobachtet. Einige Fälle traten auch an anderen Orten, wie München und Wien in Österreich, auf. Nach einem Bericht im New England Journal of Medicine wurden 29 Patienten mit klassischen Zeichen und Symptomen einer Bleivergiftung, die in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland nicht aufgetreten war, in vier verschiedene Krankenhäuser im Großraum Leipzig eingewiesen. Alle Patienten waren regelmäßige Cannabiskonsumenten, und Blei wurde im Cannabis einiger Patienten gefunden.
Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, um den Verursacher der Bleibeimischung zu finden. Das Blei war dem Cannabis offensichtlich von Drogenhändlern hinzugefügt worden, um das Gewicht und damit den Profit zu erhöhen. Ein anonymes Screening-Programm für Cannabiskonsumenten wurde begonnen, und weitere 95 Personen mit behandlungsbedürftigen Blei-Konzentrationen im Blut wurden gefunden. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, gab eine Warnung heraus, nach der Cannabis mit Blei versetzt sein kann. Verschiedene Organisationen forderten eine legale Möglichkeit zum Eigenanbau von Cannabis für den persönlichen Bedarf, um die Gefahren des Cannabiskonsums zu reduzieren.
Quelle: Busse F, Omidi L, Leichtle A, Windgassen M, Kluge E, Stumvoll M. Lead poisoning due to adulterated marijuana. N Engl J Med 2008;358(15):1641-2


Tja, aber leider findet die Forderung der Organisationen kein Ohr bei den Politikern. Anstatt dass diese mal ihr Hirn einschalten würden, sagen die zu allem Nein, außer es geht um Sachen, wo sie ihr Vermögen vergrößern können, oder wo man an persönliche Daten der Mitbürger kommt, siehe Vorratsdatenspeicherung oder Bundestrojaner…..
Aber was erwartet man schon von den Typen im Bundestag? Die machen doch eh was sie wollen…
Mark