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und Materialien:

Freispruch für medizinisches Cannabis

2008-03-20 20:13 von admin

Spanien: Ein Anbau von Cannabis für die persönliche medizinische Verwendung wurde von einem Richter freigesprochen; die Regierung erkennt den medizinischen Wert von Cannabis an!

Ein Richter aus der Stadt Ferrol befand einen Patienten, der Cannabis zur Behandlung von Schmerzen und Spastik aufgrund einer Rückenmarksverletzung anbaut und verwendet, für nicht schuldig, da “er kein Verbrechen” gegen die öffentliche Gesundheit begangen habe. In Spanien ist es legal, Cannabis zur persönlichen Verwendung im eigenen Haus anzubauen, selbst für den Freizeitkonsum. Allerdings hat der 32-jährige Juan Manuel Rodriguez Cannabis nicht in seinem Haus angebaut, sondern in einem Pflegeheim des nationalen Gesundheitsdienstes, und er wurde vom Direktor des Zentrums denunziert.

In der Zwischenzeit erkannte die spanische Regierung den medizinischen Nutzen von Cannabis bei einigen Erkrankungen an. Der aktuelle, vom Gesundheitsministerium herausgegebene Drogenplan erklärt, dass “das therapeutische Potenzial von Cannabis umfassend überprüft wurde” und dass “es wissenschaftliche Beweise für den therapeutischen Nutzen bei Übelkeit und Erbrechen wegen einer antineoplastischen Behandlung, Appetitverlust bei Aids und Krebs im Endstadium sowie bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei multipler Sklerose” gibt.
Informationen zum Patienten sind auf seiner Internetseite verfügbar!

Quelle: La Voz de Galicia vom 6. Februar 2008, Plan Nacional sobre Drogas

Medizinisches Cannabis in Tschechien legal

2008-03-20 20:02 von admin

Tschechien: Oberster Gerichtshof erklärt den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken für legal

Nach einem Bericht von Radio Praha vom 4. März hat der Oberste Gerichtshof in einem Urteil festgestellt, dass der Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken keine Straftat darstelle. Das Gericht hatte über den Fall einer Frau zu entscheiden, die in einer früheren Instanz verurteilt worden war, sich jedoch darauf berief, die angebauten Pflanzen zur Linderung von Haut- und Magenbeschwerden und nicht zur Verursachung psychischer Wirkungen zu verwenden. Die medizinische Verwendung von Cannabis findet in Tschechien eine zunehmende Verbreitung.

Für eine Verurteilung, so die Richter, reiche nicht der bloße Fund der Pflanzen. Es müsse vielmehr nachgewiesen werden, dass auch die Absicht bestanden habe, den Hanf zu Marihuana zu machen. Hanfanbau zwecks Hautsalbenproduktion stelle dagegen nur eine geringe gesellschaftliche Gefährdung dar, und es sei nicht angebracht, dies zu kriminalisieren, hieß es in dem Urteil. Der Fall muss nun in der untergeordneten Instanz neu verhandelt werden.

Quelle: Radio Praha vom 4. März 2008

Bayrische Härte gegen Cannabis als Medizin

2008-03-20 19:46 von admin

Meldung des DHV vom 19. 03. 2008

Experten wie Franjo Grotenhermen von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) berichten immer wieder von einem spürbaren Nord-Süd-Gefälle beim Umgang mit Cannabispatienten die BtM-Straftaten begehen. Zwei aktuelle Urteile belegen diese These. Cannabispatienten aus dem Süden der Republik müssen demnach mit deutlich härteren Strafen rechnen als die Einwohner Norddeutschlands und Bewohner von Großstädten.
Im Gegensatz zu Berlin, wo Richter wiederholt Angeklagte wegen deren schlechten Gesundheitszustands freisprachen, spielt die Krankengeschichte in Bayern und Baden-Württemberg bei der Beurteilung von Cannabisdelikten nur am Rande eine Rolle. Dass dies zu unnötigem Leid führt, musste Volker Krug am eigenen Leib erfahren.

Angeklagter leidet an Morbus Chron und Morbus Bechterew

Der 40-jährige Würzburger leidet seit mehr als 20 Jahren unter den Folgen gleich zwei schwerer Erkrankungen. Neben Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, die Krug mit Dauerschmerzen und künstlichem Darmausgang zum unfreiwilligen Frührentner machte, wurde bei ihm auch eine Spondylitis ankylosans (auch Morbus Bechterew) diagnostiziert.
Die Botschaft, auch noch an einer chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung zu leiden, die ihm weitere Schmerzen und eine Versteifung der Gelenke bescheren würde, nahm Volker Krug die Hoffnung. Starke Medikamente - Morphin, Antidepressiva, Cortison und andere - wurden zu seinen täglichen Begleitern. Die Nebenwirkungen der bis zu 30 Pillen die er Tag für Tag schlucken musste machten ihm auch psychisch zu schaffen. Zwei Selbstmordversuche waren die Folge.

Erst Cannabis brachte Volker Krug Erleichterung! Wenn er kiffte, verschwanden die Schmerzen und der Appetit kam zurück. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte er wieder gut schlafen. Nach einiger Zeit ging es ihm so gut, dass er sich sogar wieder eine Arbeit suchte. Volker Krug war zurück im Leben.

Bayrische Richter schicken Schwerkranken ins Gefängnis

Seine Fortschritte erkaufte sich Volker Krug jedoch teuer. Viermal kam er seit 2000, dem Jahr seiner Entscheidung für Cannabis als Medizin, mit dem Gesetz in Konflikt. Viermal wurde er verurteilt.
Weil er eine Geldstrafe nicht zahlen konnte, steckte die bayrische Justiz den Schwerstkranken kurzerhand ins Gefängnis. Bei seiner Entlassung nach sieben Wochen hatte der krankheitsbedingt Untergewichtige noch einmal rund zehn Kilo verloren.
Um endlich auch legal von Cannabis zu profitieren, schrieb er dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und beantragte eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von Cannabis als Medizin.

Bis die Genehmigung kommen würde, war er auf Versorgungsfahrten nach Holland angewiesen, wenn er nicht nur vegetieren wollte. Eine solche Reise zur Beschaffung seiner Medizin wurde ihm im Juli 2007 zum Verhängnis.
Für die 225 Gramm Marihuana, die Würzburger Polizisten damals bei Volker Krug fanden, wurde er nun zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Wird er in den kommenden Jahren beim Kiffen erwischt, muss er wieder in den Knast. Dass ein (Über-)Leben ohne Cannabismedizin für den Patienten schlechthin unmöglich ist, interessierte die Richter nicht.

Hamburg: Nur Geldstrafe für 2,8 Kilo Marihuana

Dass es auch anders geht, zeigt ein Fall aus Norderstedt (bei Hamburg). Dort stand ein 24-jähriger vor Gericht, weil bei einer Durchsuchung seines Hauses 45 Cannabispflanzen, mehrere Setzlinge und knapp 2,8 Kilogramm Marihuana gefunden wurden. Vor Gericht erklärte der Täter, Cannabis gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und andere Beschwerden zu verwenden. Der Staatsanwalt glaubte dieser Darstellung und forderte lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 1400,- Euro. Der Richter setzte die Zahlung sogar zur Bewährung aus.
In Bayern wäre Dominik v. G. sicher nicht so glimpflich davon gekommen. Im Gegenteil, sein Prozess wäre wohl kaum ohne eine lange Haftstrafe ausgegangen.

Quelle: hanfverband.de

Jeannot Lucchi erinnert an… Falco, der vor zehn Jahren starb.

2008-03-09 05:21 von admin

Er starb wie James Dean. Auf einer Kreuzung. Und genauso wie sein Idol muss er den heranrasenden Bus, den heranrasenden Tod in der letzten Sekunde seines Lebens noch wie einen Schock wahrgenommen haben. «Seine Augen waren weit aufgerissen, seine Pupillen vor Angst enorm gross, der Mund war noch offen», beschreibt ein Augenzeuge die letzten Gesichtszüge von Hans Hölzel. «Wenn ich schon mal früh sterben sollte», sagte Falco 1982 in einem Interview, «dann wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.» 16 Jahre später sass er im Mitsubishi Pajero, fuhr mit Vollgas, aber rückwärts, vom Parkplatz auf eine Landstrasse der Dominikanischen Republik, übersah einen von links kommenden Autobus. Es war der 6. Februar 1998 – zwei Wochen vor seinem 41. Geburtstag.

Die Umstände seines Todes gleichen der Suche nach seiner Persönlichkeit. Niemand kennt die Antwort. Die Kellnerin des Lokals, von dessen Parkplatz Falco losgebraust war, lieferte innert 24 Stunden zwei völlig unterschiedliche Versionen. Sicher ist, dass Maribel Baldez, die letzte war, die Falco lebend gesehen hat. Gegenüber mehreren Zeugen soll sie unmittelbar nach dem Unfall gesagt haben, dass Falco schwer alkoholisiert im Lokal sass und sie sich weigerte, ihm weiter Hochprozentiges zu verkaufen. Ihre zweite Darstellung: «Mir ist aufgefallen, dass da einer draussen im Auto sass und ins Leere starrte. Entweder war er verwirrt, deprimiert oder betrunken. Seine Haare waren total zerzaust. Er wirkte traurig, stieg aber eine Stunde lang trotz der Hitze nicht aus seinem Jeep aus.» Der Ausländer sei mit nacktem Oberkörper und schwarzen, kurzen Shorts in seinem Mitsubishi gesessen. «Bis er plötzlich Gas gab und davonrasen wollte.»

Bei der Obduktion wurden ein Blutalkoholwert von 1,5 ‰ und grosse Mengen an Kokain sowie Marihuana nachgewiesen. Welchen Wert hat aber in einem solchen Land schon ein offizieller Bericht? Ein Insider: «Für zehn Dollar kriegst du hier jede Antwort von den Behörden, die du haben willst. Für hundert Dollar geben sie dir’s auch noch schriftlich.»

Kurzzeitig kam das Gerücht auf, Falco hätte den Tod gesucht, der Unfall sei seine Art Selbstmord gewesen. Tatsächlich steckte der Star voller Widersprüche. Auf der einen Seite die Kunstfigur Falco: neurotisch, exzessiv, abgehoben. Auf der anderen der private Hansi Hölzel: sensibel, verletzlich, liebenswert. Doch sein Problem hieß Jack Daniels im Kombipack mit Kokain & Tabletten. Die drei hatten ihn schon von frühester Jugend an begleitet. Original-Zitat: «Ich war auf allem was es an Drogen gibt. Ich war nie ein Ministrant, dafür oft ein Knecht meiner selbst». Oder: «Wer sich an die Achtziger erinnern kann, war nie dabei». Vielleicht hat die Tatsache, dass er von drei Frauen als Einzelkind aufgezogen wurde, eine gewisse Bedeutung. Und die Umstände seiner Geburt, die ihn stark an seine Mutter band. Maria Hölzel wurde im dritten Schwangerschaftsmonat mit einem Blutsturz in die Frauenklinik eingeliefert. Sie verlor die beiden Zwillinge. Als der Arzt am nächsten Tag eine weitere Schwangerschaft feststellte, traute sie ihren Ohren nicht. Aber sie hatte tatsächlich eigentlich Drillinge! Der dritte war Falco! Er starb wie James Dean – er wurde geboren wie Elvis (dessen Zwillingsbruder ebenfalls tot geboren wurde)!

Ende 1980. Damals war der 23-jährige Bassist der Wiener Schock-Rock-Truppe Drahdiwaberl die theatralische Performances machte. Das waren alles Freaks mit starkem Hippie-Einschlag, Falco dagegen hatte das Image, mit dem er berühmt werden sollte, schon beisammen: Pikfeiner Anzug, zurück gegelltes Haar, verächtlicher Gesichtsausdruck, aber unglaublich charismatisch und mit einer arrogante, nasale Stimme, die er bei seiner Solonummer Ganz Wien zu Gehör brachte: «Den Schnee, auf dem wir talwärts fahren, kennt heute jedes Kind.» Ein Kumpel aus jenen Tagen: «Er hat Sex, Drugs und Rock ‘n’ Roll gelebt - im Versace-Anzug.» Falco wurde also nicht – wie andere Stars – von Managern und PR-Menschen «gemacht» – Falco hatte sich selbst erfunden! Aber damals hatte er schon jahrelang mit der Tanzcombo Spinning Wheel getourt – hatte das Geschäft von der Pike auf gelernt. Richtig los ging es jedoch erst mit Der Kommissar. Dann kamen die beiden Alben, Einzelhaft und Junge Römer und schliesslich Falco 3 mit Rock Me Amadeus (in den Staaten eine Nummer 1) und Jeanny. Das Lied wurde 1985 als dritte Single des Albums veröffentlicht und erreichte Anfang 1986 – auch dank Radioboykott - für acht Wochen Spitzenpositionen in den Charts. Falco damals: «Wenn sich jemand in meinen Weg stellt, da zünd I’ mir a Zigaretten an und blos’ ihn um.» Er habe schon auch ein arrogantes Arschloch sein können, sagt sein ehemaliger Manager.

Im Jahre 1987 zog sich Falco von der Öffentlichkeit weitgehend zurück. Eine gute Autostunde von Wien entfernt, kaufte er eine Jugendstilvilla mit rund 4.000 Quadratmeter Garten. Ende 1987 veröffentlichte er die Single «Body next to Body», die er gemeinsam mit der Dänin Brigitte Nielsen aufgenommen hatte Das Duett war Berechnung, wie Falco später gestand: «Mit ihr wollte ich nie in die Hitparade, mit ihr wollte ich nur ins Bett!» Der Erfolg der Single blieb aus – offensichtlich hat er beide Ziele erreicht…… Am 17. Juni 1988 heiratete Hans Hölzel Isabella Vitkovic heimlich in Los Angeles. Nicht einmal die wichtigste Frau in seinem Leben, seine Mutter, wusste davon. Falco: «Ich habe sie nur wegen des Kindes geheiratet.» Das Album «Wiener Blut» kam im Spätsommer des Jahres 1988 heraus - die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Die geplante Europatournee musste mangels Publikumsinteresse abgesagt werden. Im November 1988 war Falco völlig am Boden: Seine LP ein internationaler Flop, seine Tournee abgesagt, seine Alkoholprobleme schon längst unheilbare Sucht und seine Ehe am Scheitern - er bricht aus. Viereinhalb Monate lang wusste niemand, wo er sich befand. Nach seiner Rückkehr packte Hans Hölzel 3,8 Millionen Schilling in einen schwarzen Koffer, fuhr nach Graz und stellte seiner Ehefrau die entscheidende Frage: «Geld oder Ehe?» - Die Antwort war klar, 1989 erfolgte die einvernehmliche Scheidung. Die Ehe hatte ganze 309 Tage gedauert.

Er versuchte, sich mit Frauengeschichten, Alkohol und mit nächtelangem Feiern im späteren Rotlichtmilieu zu retten. Nur nicht allein sein! Doch Falco war nicht für eine Dauerbeziehung geschaffen. In einem seiner Texte sagt er: «Die Frau, die mich erträgt, muss erst geboren werden. Bitte komm zur Welt!»

Es war Ende 1995, als Falco erstmals in die Dominikanische Republik reiste. Er war so begeistert, dass er im Herbst 1996 mit seiner ganzen Habe in eine schneeweisse 300-Quadratmeter-Villa mit Pool und Blick auf die Bucht Cofresi zog. Hans Hölzel wollte dem Rummel in Wien entfliehen: «Endlich nicht mehr Szenen-Star sein, sondern einfach der Hans». In Wahrheit suchte Falco in der Karibik vor allem ein Leben ohne Schulden, ohne Depressionen - und die Hoffnung auf Liebe. Im einem Strip-Club, lernte er die 22jährige Caroline Perron kennen - und verliebte sich Hals über Kopf. Falco damals: «Ich komm’ langsam in ein Alter, wo man sich nicht mehr allzu viele Spiele leisten sollte. Ich habe Angst vor der Einsamkeit.» Ein Jahr lang ging alles gut. Doch eine Woche vor seinem 40. Geburtstag, an dem er die Verlobung bekanntgeben wollte, flüchtete Caroline Hals über Kopf von der Insel - und kam nie wieder. Seine nächste Liebe wurde die 28jährige Dominikanerin Selina Vinas: «Sie vertreibt mir die Zeit und hat unbestreitbare Qualitäten. Ein Macho bleibt eben selten allein.» Auch nur ein Strohfeuer. In der Karibik vereinsamt, kam er zurück nach Österreich, hatte eine heftige Affäre mit der Szene-Lady Karin Lackner, traf danach seine neue Liebe Andrea, nahm sie mit in die Dominikanische Republik, schwärmte - wieder einmal - von Heirat. Schon nach wenigen Wochen kam es zum Streit. Andrea flog ab. Wieder hatte ihn seine Traumfrau verlassen. Wieder war er auf seiner «Flucht-Insel» alleine zurückgeblieben. Zehn Tage vor dem Tod. Und da war sie wieder – die grosse Depression. «Falco kann nicht allein sein», sagt seine Ex-Lebensgefährtin Sylvia Wagner: «Wenn er einsam ist, trinkt er noch mehr.» Oder er setzte sich in seinen Jeep und fuhr stundenlang über die Strassen der Insel. Und: «Einmal g’spritzt, dann wieder klar» (Falco’s Text im Song America!)

Im Herbst des Jahres 1993 mußte Hans Hölzel wohl den schwersten Schicksalsschlag seines Lebens erfahren. Weil er schon lange Zweifel an seiner Vaterschaft von Katharina Bianca hegte, (die kürzlich ein Buch herausgab!), entschied er sich zu einem Test. Das Ergebnis war eindeutig: Hans Hölzel war nicht der Vater.

«Wenn ich morgen meinem Gott gegenüberstehe, kann ich sagen: Ich bin unschuldig. Ich habe niemanden was getan, ich habe niemanden gelegt, ich habe niemanden betrogen, ich habe niemanden wehgetan, ausser mir selbst. Und das wird er mir hoffentlich verzeihen……….»

Jeannot Lucchi

Quelle: stadt24.ch 

Notwehr oder überflüssige Messerstiche?

2008-03-09 05:02 von admin

Artikel vom Dienstag, 22. Januar, 2008

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von vier Jahren für einen Hanfshop-Besitzer, der zwei Räuber mit Messerstichen verletzt hat.

Weil er 2005 zwei jugendliche Hanfshop-Räuber mit einem Messer schwer verletzt hat, soll ein heute 34-jähriger Mann vier Jahre ins Gefängnis. Das Kreisgericht St. Gallen hat den Fall am Dienstag verhandelt. Das Urteil wird Ende Woche erwartet.
November 2005: Drei junge Männer, zwei von ihnen sind noch nicht volljährig, beschliessen, in der Stadt St. Gallen einen Hanfshop zu überfallen. Mit Messern bewaffnet und Masken auf dem Kopf schreiten sie zur Tat. Im Pausenraum des Hanfshops befinden sich der Besitzer und der ehemalige Inhaber, der sich gerade einen Joint gebaut hat.

Selber das Messer gezückt

Der ehemalige Inhaber wurde von einem jungen Räuber angehalten, auf dem Sofa im Pausenraum sitzen zu bleiben. Das tat dieser, bis ihm in den Sinn kam: «Dir zeig ich es». Er stiess den Räuber von hinten über den Verkaufstisch in den Laden. Es wurde laut. Panik kam auf. Da zückte auch der ehemalige Hanfshop-Besitzer ein Messer.
Er habe mit dem Messer herumgefuchtelt und die Räuber auf Distanz halten wollen, sagte der Angeklagte vor Gericht. Dabei sei er nicht hinter dem Verkaufstisch hervogetreten. Er habe in Notwehr gehandelt. Einen der Räuber verletzte er mit einem Stich in den Bauch lebensbedrohlich, einen zweiten verletzte er am Oberarm.

Dilettanten am Werk

Für die Anklage war dieses Vorgehen unverhältnismässig, wie ihr Vertreter sagte. Der dilettantisch ausgeführte Raubüberfall sei abgeschlossen gewesen, und die Räuber hätten nur noch eines gewollt: raus. Die Beute, 300 Franken und 300 Gramm Hanf, hätten sie verstaut gehabt. Die Messerstiche seien überflüssig gewesen.
Dem widersprach der Verteidiger des Angeklagten. Der habe um sein Leben fürchten müssen. Ein medizinisches Gutachten zeige, dass der Mann die Räuber nicht von hinten niedergestochen habe, sondern ihnen Auge in Auge gegenübergestanden sei. Er habe der Situation entsprechend gehandelt. Der Verteidiger plädierte auf Freispruch. Die Anklage fordert eine Freiheitsstrafe von vier Jahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, schwerer Körperverletzung und Drogendelikten. Die drei Hanfshop-Räuber wurden bereits verurteilt.

Quelle: stadt24.ch

Fahndern gelingt Schlag gegen Drogenhändler

2008-03-09 03:59 von admin

Schwer bewaffnete Männer der Spezialeinheit des Zolls haben in Horn eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gestürmt. Die Aktion galt mehreren Männern, die nach Erkenntnissen von Drogenfahndern zu einem Dealerring gehören. Bei der Aktion an der Nedderndorfer Straße nahmen die Einsatzkräfte drei Männer fest. Weiterlesen

Quelle: welt.de

Polizisten belohnen Informanten mit Haschisch

2008-03-09 03:57 von admin

Sechs Polizisten aus Bremen stehen im Verdacht, bei Ermittlungen eine ganz besondere Bezahlung an Informanten abgegeben zu haben.

Die Beamten verteilten nach Angaben der Staatsanwaltschaft von 2003 bis 2007 in mehreren Fällen an Tippgeber Marihuana und Haschisch zur Belohnung. Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt gegen sechs Polizisten wegen Drogendelikten und unsauberen Ermittlungstaktiken. Den Beamten wird vorgeworfen, in der Zeit von 2003 bis 2007 in mehreren Fällen Informanten für Hinweise auf Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz mit Marihuana belohnt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein Beschuldigter soll in diesem Zusammenhang von einer beschlagnahmten Menge Marihuana einen Teil entnommen haben. Weiterlesen

Quelle: welt.de

Neues Video über brutale Cops veröffentlicht

2008-03-09 03:52 von admin

Wegen übertriebener Gewaltanwendung bei einer Festnahme stehen in den USA sechs Polizeibeamte vor Gericht. Sie ließen während einer Festnahme ihren Polizeihund auf einen Autofahrer los. Außerdem sollen sie dem Festgenommenen Drogen untergeschoben haben. Es ist bereits der zweite Fall von Polizeibrutalität, der Amerika schockt. Weiterlesen

 Quelle: welt.de

Bob Marleys Witwe produziert einen Film über Bob

2008-03-09 03:49 von admin

Nachdem das Leben von Bob Dylan verfilmt wurde, soll es nun mit Bob Marley weitergehen: Nach Ansicht der Ehefrau des Reggae-Stars bietet sich Enkel Stefan für die Hauptrolle an, sie selbst will von Schwiegertochter Lauryn Hill gespielt werden. Neues gibt es außerdem in den Genres Komödie und Horror.
Rita Marley (61), Witwe des Reggae-Stars Bob Marley, will als Produzentin den ersten Spielfilm über den legendären Sänger drehen. Wie der „Hollywood Reporter“ am Dienstag berichtete, dient ihre 2004 veröffentlichte Autobiografie „No Women No Cry: My Life With Bob Marley“ dem Weinstein-Studio in Hollywood als Grundlage für die „epische Liebesgeschichte“. Weiterlesen

Quelle: welt.de 

Cannabisplantage in Marzahn ausgehoben

2008-03-09 03:38 von admin

Die Polizei hat in einem Plattenbau in Marzahn eine Cannabisplantage ausgehoben. Ein 42-Jähriger wurde festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Über 2000 Cannabispflanzen und rund 14 Kilogramm geerntete Marihuana-Blüten wurden am Mittwoch beschlagnahmt. Die Aufzuchtanlage in der Hönower Straße sei professionell betrieben worden, sagte Staatsanwaltssprecher Michael Grunwald. Be- und Entlüftungsanlagen, Lampensysteme und Bewässerungsvorrichtungen seien gefunden worden. Weiterlesen

Quelle: welt.de

Erstkonsum harter Drogen ist in Hamburg rückläufig

2008-03-09 03:32 von admin

In Hamburg greifen immer weniger Menschen zu harten Drogen. Seit 2001 sei die Zahl der Erstkonsumenten von Heroin, Kokain oder Ecstasy um 36 Prozent gesunken. Das geht aus einer Statistik der Hamburger Gesundheitsbehörde hervor, die sich auf Erhebungen der Polizei stützt. Ein massiver Rückgang war bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren zu verzeichnen. Weiterlesen

Quelle: welt.de

Überforderte Studenten im Drogenrausch

2008-03-09 03:29 von admin

Mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, wie es sich auch an Berliner Universitäten gibt, steigt der Leistungsdruck. Folge: Immer mehr Studenten haben Suchtprobleme. Konsumiert wird alles, was der legale und illegale Markt zu bieten hat: Alkohol, Aufputschmittel, Cannabis. Weiterlesen

Quelle: welt.de 

Neue Flutschkopf Cartoon Aufkleber

2008-03-09 03:26 von admin

Nun gibt es ganz frisch (noch warm) die 2.Auflage des beliebten Flutschkopf Cartoon Aufklebers!

Flutschkopf Cartoon

Amy Winehouse zurück in der Drogenhölle

2008-03-09 03:14 von admin

Laut Medienberichten nimmt die britische Sängerin Amy Winehouse nach ihrem Entzug wieder Kokain, Ecstasy und Alkohol zu sich. Auffällig sind auch ihre wirren Äußerungen und der Drang, sich selbst zu verletzen. Außerdem im VIP-Ticker: Madonna vor Gericht und Topmodel Naomi Campbell ist sauer auf ihre Ärzte. Die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nach ihrem Entzug einem Zeitungsbericht zufolge wieder den Drogen verfallen. Die skandalträchtige Musikerin („Back to Black“) nehme nach ihrem zwei Wochen langen Aufenthalt in einer Londoner Entzugsklinik wieder Kokain, Ecstasy und Cannabis und trinke auch, berichtete die Zeitung „The Sun“ unter Berufung auf Freunde von Winehouse. Weiterlesen

Quelle: welt.de 

In Berlin blühen die Cannabis-Pflanzen

2008-03-09 03:07 von admin

Ein Defekt an der Bewässerungsanlage brachte vor Kurzem die Berliner Polizei auf die Spur einer professionell betriebenen Aufzuchtanlage mit 450 Hanf-Stecklingen. Nachbarn hatten einen Wasserschaden gemeldet. In Berlin wird immer mehr Cannabis im großen Stil angebaut: in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Keller.
Der Wintergarten im Hof kam den Nachbarn komisch vor. Aus dem Anbau und der angrenzenden Parterrewohnung in der Neuköllner Leinestraße drang süßlich-würziger Geruch. Niemand der Nachbarn sprach den 43-jährigen Mieter Detlef H. auf den aufgebrochenen Stromzähler an. Erst als Polizisten bei ihm klingelten, wurde bekannt: Detlef H. ist ein Cannabisbauer. Einer von Tausenden in Berlin, die in den eigenen vier Wänden Hanf – im Szenejargon “Gras“ – züchten. Zum Eigenbedarf. Aus Angst vor gestrecktem Marihuana. Weiterlesen

Quelle: welt.de