Razzien wegen Hanfanbaus illegal
Meldung des DHV vom 30. 01. 2008
In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren der Deutsche Hanf Verband und das “Grüne Hilfe Netzwerk” die am Montag durchgeführten Razzien gegen Kunden des Online-Growshops Catweazel.
Die Polizei hatte über mehrere Monate hinweg heimlich die Kundenbestellungen des Händlers für Gewächshaustechnik aufgezeichnet. Daraufhin wurden in einer bundesweiten Aktion bei über 200 Kunden Hausdurchsuchungen durchgeführt, obwohl sie ausnahmslos legale Produkte gekauft hatten. Zum Teil hatten sie sogar nur einfache Blumentöpfe bestellt. Die Polizei begründete die Aktion damit, dass “die Konstellation des Angebotes” verdächtig sei.Nach Informationen des Landeskriminalamtes Nordrhein- Westfalen haben am Montag (28.01.2008) rund 1.600 Polizeibeamte in ganz Deutschland 235 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht.
Dabei wurden zwei “Profiplantagen” je eine in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mit mehr als 1000 Cannabispflanzen, neun Großplantagen (100 bis 1000 Pflanzen) davon acht in Nordrhein-Westfalen und eine in Niedersachsen, sowie 66 Kleinplantagen (weniger als 100 Pflanzen) entdeckt.
Insgesamt wurden mehr als 5.500 Pflanzen beschlagnahmt. 40 Personen wurden vorläufig festgenommen und 72.500 Euro Bargeld sicher gestellt. Bei einem Betreiber einer Profiplantage wurden außerdem rund 120.000 Euro “eingefroren”.
Die meisten aufgeflogenen Gärtner waren aber eher kleinere “Grower”. Zwei Drittel aller Durchsuchungen blieb ohne Ergebnis!
DHV und Grüne Hilfe - Durchsuchungen waren unverhältnismäßig
Das “Grüne Hilfe Netzwerk” und der Deutsche Hanf Verband bezeichnen diese Hausdurchsuchungen als illegal, da die Bestellung legaler Produkte als Verdachtsmoment nicht ausreiche, um eine solche Maßnahme zu rechtfertigen. Wenn Gerichte diese Rechtsauffassung bestätigen, dürften die Erkenntnisse, die durch die Aktion gewonnen wurden, möglicherweise nicht als Beweismittel in einem Strafverfahren gewertet werden. Der immense Aufwand, den die Polizei in diesem Fall betrieben hat, wäre dann umsonst gewesen.
Die drogenpolitischen Initiativen halten die Verfolgung insbesondere “kleiner Fische”, die Cannabis nur zur Deckung des eigenen Konsums anbauen, für schädlich und kontraproduktiv.
Eigenanbau schützt vor Streckmitteln
Insbesondere da in den letzten Monaten vermehrt gestrecktes Cannabis auf dem Markt aufgetaucht ist und im Raum Leipzig bereits mehr als 100 Menschen eine Bleivergiftung erlitten haben, sei der Anbau einiger Hanfpflanzen die einzige Möglichkeit für viele Konsumenten, sich vor gesundheitsgefährlichen Streckmitteln zu schützen.
Außerdem entzögen die “Kleingärtner” dem illegalen Markt die Grundlage, weil sie nicht mehr beim Dealer einkaufen müssten. Deshalb plädieren die DHV und “Grüne Hilfe” dafür, den Anbau weniger Pflanzen für den Eigenkonsum zu entkriminalisieren.
Weitere Hausdurchsuchungen befürchtet
Die Verbände rechnen mit vielen weiteren Hausdurchsuchungen, da die Polizei am Montag weitere Kundendaten der betroffenen Firma beschlagnahmt hat.
Dazu Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband: “Die Polizei erreicht mit ihrer Aktion vor allem, dass sich die Konsumenten wieder verstärkt auf dem illegalen Markt mit Cannabis eindecken werden, anstatt selbst Hanf zu pflanzen. So unterstützt die Polizei genau die großen Fische, auf die sie es angeblich abgesehen hat.”
Jo Biermannski von der Grünen Hilfe e.V.: “Wenn es für einen Durchsuchungsbeschluss ausreicht, mit einem entsprechenden Shop in Verbindung gebracht worden zu sein, muss nun wohl jeder Besucher eines Growshops mit Polizei-Besuch rechnen. Bleibt zu hoffen, dass andere Shopbetreiber ihre Kundendaten entsprechend schützen.”
Quelle: hanfverband.de





Es ist nicht zu gkauben 1600 Fahnder für ein paar Homegrower und einen Kinderschänder (http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,767522) finden Sie über Jahre hinweg nicht. Einfach nur traurig
Die Berichterstattung zu dieser Thematik, z.B. bei Tageschau.de, könnte nicht rückwärtsgewandter sein. Es wird Mal wieder unbefangen mit Vokabeln, wie Rauschgift und Hirnschäden herumhantiert ohne sie in ein adequates Verhältnis zu setzen. So natürlich in Bezug zu legalen Rauschgiften, wie Tabak und Alkohol sowie zum Umfang und Intesität des Konsums. Schlicht verbieten lautet die Parolle, der Krieg gegen Marhiuanna geht weiter und das obwohl diese repressive Politik natürlich zu unschönen Ergebnisen führt, die Kriminalisierung Mal ausgeschlossen. Viel lieber würde sich der vernünftige und upps mündige Bürger sein Recht auf Rausch, sicher, zuverlässig und ohne TamTam in der Apotheke von einer beratenden Fachkraft kaufen. Ich glaube nicht das eine neue klare Gesetzgebung und Modelle für eine Legalisierung von Cannabis und gleichzeitige Entkriminalisierung von Millionen von Usern unsere Köpfe überfordern würde. Von steuerlichen Vorteilen und Auflösen von Drogenbanden über medizinische Nutzungspotentiale bis hin zum Erlernen des Umgangs mit dieser Substanz erstreckten sich die Vorteile. Die Nachteile, die uns täglich vor Augen geführt werden, vom total zu gekifften, gehirngeschädigten Jugendlichen bis hin zum bösen Schmugler, der seinen Beruf etc. für ein paar gramm Grass aufs Spiel setzt, würden dann ebenfalls endlich ernsthaft im Schwinden begriffen sein. Kritisis it and Legelaize it!!!!!
Hi,
so ist Deutschland und die Politiker veranlassen solche Actionen!
Die haben keine Angst vor Kinderschäder da die ja krank sind!
Nein,vor UNS Grasraucher haben sie Angst!
Wir denken anderst als DIE wollen!
Die Innere Sicherheit muss mal wieder herhalten um solche Illegalen Aktionen überhaupt möglich zu machen. Online Durchsuchungen werden nur in Begründeten Ausnahmefällen durchgeführt. So haben die Argumentiert um das durchzusetzen und jetzt landen kleine Grower im Visier des Karriere geilem Staatsanwalts. So war das nicht gedacht. Richter und Staatsanwälte die sowas unterschreiben sollten sich was schämen